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Schienenverkehr in der Region 

Schienenverkehr in der Region

Mit dem Rückgrat Schiene in die Region - Wölfersheim und Dreieichenhain

Sicherung und Entwicklung der Infrastruktur

Für das Gebiet des Regionalverbandes ist die langfristige Sicherung eines leistungsfähigen Schienengrundnetzes für den Personen- und Güterverkehr notwendig.

Wichtige Neu- und Ausbaumaßnahmen aus Sicht des Regionalverbandes sind:

  • Neubau der Regionaltangente West (RTW)
RTW_Trassenverlauf

Trassenverlauf der Regionaltangente West im Regionalen Flächennutzungsplan (klicken Sie auf den Plan, um eine größere Version herunterzuladen)

RTW Streckenabschnitte

Für die RTW werden Strecken reaktiviert - Erschließung Wohn- und Gewerbegebiet in Neu-Isenburg (links) - und bestehende Trassen genutzt - Nähe Bahnhof Höchst (rechts)

  • viergleisiger Ausbau der Strecke Frankfurt – Bad Vilbel – Friedberg 

  • Neubau der nordmainischen S-Bahn Frankfurt – Hanau  

  • Ausbau der Kinzigtalstrecke Hanau – Gelnhausen – (Fulda/Würzburg) 

  • verbesserte Anbindung des Frankfurter Flughafens (insbesondere Schienenanbindung des Büro- und Dienstleistungszentrums Gateway Gardens und des Terminals 3)

  •  verschiedene Maßnahmen im U-/Stadt- und Straßenbahnnetz insbesondere in Frankfurt

  • Neubau der Fernverkehrsstrecke Rhein-Main/Rhein-Neckar von Frankfurt nach Mannheim einschließlich einer leistungsfähigen Anbindung des Netzknotens Frankfurter Hauptbahnhof (zusätzliche Mainquerung)

Zur Sicherung und Beschleunigung des Neubaus der Strecke Frankfurt – Mannheim hat der Regionalverband in Abstimmung mit dem Land Hessen und mit Unterstützung der Region Rhein-Neckar gemeinsame Positionen mit den Kommunen und Kreisen sowie weiteren wichtigen Akteuren der Metropolregion FrankfurtRheinMain formuliert und gegenüber dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur kommuniziert. Dies erfolgte insbesondere im Rahmen einer Stellungnahme zur Mittelrheinstudie, einer Untersuchung zum Schienenkorridor Köln – Frankfurt – Mannheim – Karlsruhe. Dabei wurden auch Positionen zum Schutz von Siedlungsgebieten entlang von Bestandsstrecken vor Schienenverkehrslärm benannt.

 

Unser Angebot: Den Gütern ins Gleis verhelfen

Der zuverlässige Transport von Gütern zur Sicherstellung von Produktionsprozessen sowie der Ver- und Entsorgung der Region ist eine wesentliche Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit der Region FrankfurtRheinMain. Der Transport erfolgt dabei überwiegend auf der Straße und führt so zu großen Umweltbelastungen (Luftverschmutzung, Lärm) mit zum Teil erheblichen Beeinträchtigungen der örtlichen Lebensqualität. Zur zumindest teilweisen Verringerung dieser Belastungen und zur Begrenzung des immer weiter steigenden Schwerlastverkehrs auf den Straßen unterstützt der Regionalverband daher Maßnahmen und Aktionen zur Förderung des Schienengüterverkehrs.

Daher unterstützt der Verband Initiativen seiner Mitgliedskommunen, um Gütern noch zügiger ins Gleis zu verhelfen. Der Regionalverband bietet den Kommunen eine Beratung an und informiert gerne über Fördermaßnahmen des Bundes oder der EU zu Erhalt, Reaktivierung und Neubau von Gleisanschlussstrecken sowie über die für die Entwicklung der Infrastruktur relevanten Institutionen und Behörden. Das weitere Angebot umfasst eine Karte, auf der Gewerbeflächen mit Gleisanschluss verzeichnet sind. Diese steht zum Download bereit (siehe unten). Überdies organisiert er Informationsveranstaltungen, wie die im März 2015 mit Partnern aus der Region durchgeführte Austauschplattform „Güter auf die Schiene - umweltfreundlich transportieren“. Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist die Förderung des Austauschs und Verbesserung des Zugangs zum Thema Schienengüterverkehr in der Region FrankfurtRheinMain.

Der Regionalverband hat sich darüber hinaus im Rahmen des EU-Projektes CODE 24 an der Entwicklung einer Online-Transportbörse für die Schiene beteiligt, einem internetgestützten Marktplatz, wo Laderaum bzw. Fracht für den Transport auf der Schiene angeboten oder nachgefragt werden kann. Zwei Börsen werden seit Oktober 2013 am Markt angeboten und stehen interessierten Verladern, Spediteuren und Eisenbahnbetreibern nicht nur aus der Region zur Verfügung. Hier geht es zu den Online-Transportbörsen: www.railcargo-online.com und www.freit-one.com.