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Motorisierter Individualverkehr

Der Regionalverband weist örtliche Hauptverkehrsstraßen und bedeutende Parkplätze im Regionalen Flächennutzungsplan aus. Hierbei arbeitet er eng mit Fachplanungsträgern wie beispielsweise der Hessischen Straßen- und Verkehrsverwaltung zusammen. Auf der Ebene der Kreis- und Ortsstraßen kooperiert er mit den Landkreisen und kreisfreien Städten. Wichtiger Bestandteil des Konzeptes sind außerdem die Bundesfernstraßen, deren Darstellung mit dem Regierungspräsidium Darmstadt abzustimmen ist.

 

Lkw-Verkehr auf der Honsellbrücke
Honsellbrücke im Frankfurter Hafen 
Der Ausbau von Straßen ist in vielen Fällen sehr umstritten. Außerdem erscheint er infolge knapper Finanzen und aufgrund von Konflikten bei der Flächennutzung nur in Ausnahmefällen erstrebenswert. Deshalb gewinnt die maßvolle Verbesserung der Leistungsfähigkeit des vorhandenen Straßennetzes immer mehr an Bedeutung. Beispielsweise ist es den Autofahrern gestattet, auf einigen Bundesautobahnabschnitten in Hessen den Standstreifen zu nutzen (s. Projekt “Staufreies Hessen“). Durch dieses Konzept konnten erheblich mehr Kapazitäten für den Straßenverkehr geschaffen werden. Wichtige regional bedeutsame Projekte sind beispielsweise:
  • Ortsumgehung B 3 Karben-Kloppenheim/-Okarben 
  • Ortsumgehung B 275/B 456 Usingen
  • Ortsumgehung B 486 Mörfelden-Walldorf
  • Ortsumgehung L 3006 Steinbach und Oberursel-Weißkirchen 
  • Ortsumgehung L 3065 Seligenstadt, 3. Bauabschnitt
  • Ausbau der A 5 zwischen Bad Homburger Kreuz und Anschlussstelle Friedberg
  • Optimierung der B 456 Saalburgchaussee in Bad Homburg
  • Ortsumgehung Grävenwiesbach im Zuge der B 456
  • Anbindung des Frankfurter Flughafens
Variantenvergleich Umgehung Grävenwiesbach

Untersuchte Trassenvarianten zur Ortsumgehung Grävenwiesbach (Bild: IMB-Plan, Frankfurt am Main)