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Runder Tisch Wohnen – eine Initiative zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum

Die Bevölkerung im Gebiet des Regionalverbandes wächst und die Wirtschaft „brummt“. Eine Folge dieser insgesamt positiven Entwicklung ist die Verknappung bezahlbaren Wohnraums. Verschärft wird diese Verknappung durch einen Immobilienboom bislang nicht gekannten Ausmaßes. Die Mieten steigen durch die Aufwertung und Gentrifizierung der Stadtteile, ehemals geförderter Wohnbau verschwindet mit dem Ende der Sozialbindung und in Innenstadtlagen werden zusätzlich Wohnungen in Dienstleistungs- und Büroflächen umgewandelt. Facharbeiter und andere Berufsgruppen mit mittlerem bis geringem Einkommen können sich das Leben in der Stadt somit kaum noch leisten. Um dieser drohenden Schieflage entgegenzuwirken und zumindest ein Minimum an bezahlbarem Wohnraum zu sichern, haben sich sowohl Bürgermeister der Kommunen der Metropolregion als auch Vertreter der Wohnungswirtschaft zum „Runden Tisch Wohnen“ zusammengeschlossen.

Bauschild

Das Ziel des „Runden Tisches Wohnen“ ist es, Städte und Gemeinden dazu zu bewegen, im Umkreis der Ballungszentren Bauland bereitzustellen. Dort sollen dann öffentliche Wohnbaugesellschaften, aber auch private Investoren, Reihen- oder Mehrfamilienhäuser errichten, die einen Miet- oder Kaufpreis unter dem ortsüblichen Niveau aufweisen. Zur Ermittlung geeigneter Flächen wurden seit dem Jahr 2013 etwa 350 Gemeinden aus der Metropolregion FrankfurtRheinMain kontaktiert und gebeten, einen Fragebogen zu potenziellen Flächen auszufüllen. Insgesamt kamen so etwa 600 Hektar zusammen – das entspricht bei einer Umrechnung in 50 Wohneinheiten pro Hektar ungefähr 30.000 Wohnungen, die realisiert werden könnten.

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